Finanzen

Die 7 Konten der finanziellen Unabhängigkeit

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Has du dir mal die Frage gestellt, wieso die “Reichen” reich bleiben und die “Armen” arm bleiben? Klar, es gibt auch Arme die ein Lotto gewinnen und dann reich werden, doch wieso werden diese wieder arm und manche sogar noch ärmer?

Ich persönlich bin noch nicht von finanzieller Sicht “reich”, aber ich bin von vielen wohlhabenden Menschen umgeben, von denen ich lerne und mich persönlich in diese Richtung weiterentwickle. Was ich von denen gelernt habe ist, dass bevor man anfängt mehr Geld zu verdienen, man zuerst lernen sollte wie man das Geld behält bzw. managed.

Und genau hier hab ich das 7 Kontensystem kennengelernt.

Hier sind die 7 Konten:

  1. Konto: Ausgaben (Wohnung, Nahrung, Kleidung etc.)
  2. Konto: Steuer
  3. Konto: Wissen und Bildung
  4. Konto: Investment (Kalkulierbares Risiko)
  5. Konto: Finanzielle Unabhängigkeit (Sichere Investments)
  6. Konto: Spenden
  7. Konto: Spaß

Zu diesen Konten gibt es Spielregeln:

  • Jedes Konto wird für eine bestimmte Situation verwendet
  • Die Konten sind in % verteilt
  • Das Kontensystem wird mit Einkommen zum Leben erweckt
  • Die Spielregeln sollten eingehalten werden

Schauen wir uns die einzelnen Konten an sowie deren Spielregeln.

1. Konto: Ausgaben (Wohnung, Nahrung, Kleidung etc.)

apartment, architecture, bookcase

Dieses Konto besteht aus ca. 25% des Einkommens. Natürlich ist es von Mensch zu Mensch abhängig. Dieses Konto wird zum Beispiel für Miete, Nahrung, Kleidung und sonstige Ausgaben, die lebensnotwendig sind. 25% wäre z.B. ein Wert, den man mit der Zeit erreichen möchte. Dieses Konto sollte am besten reduziert und minimal gehalten werden. Wir können nur begrenzt viel essen und nur so viele Klamotten anziehen. Zu diesen Ausgaben gehören noch Versicherungen etc. um die eigene Arbeitskraft zu schützen.

2. Konto: Steuer

accounting, analytics, balance

Dieses Konto besteht aus ca. 35 % des Einkommens. Dieser Wert ist typisch für Selbstständige. Angestellte sollten für sich selbst den Wert errechnen.

3. Konto: Wissen und Bildung

business, learning, meeting

Dieses Konto besteht aus ca. 10 % des Einkommens. Dieses Konto ist sehr wichtig für die Wissensentwicklung. Je mehr du in dein Wissen investierst, desto wertvoller bist du für den Markt. Dieses Geld wird dann für dein Studium, deinen Seminaren, Workshops, Coachings, Trainings, Beratungen, Kurse, Produkte, Bücher und alles andere was für dein Wissen vorteilhaft wäre, investiert.

4. Konto: Investment (Kalkulierbares Risiko)

Blue and Yellow Graph on Stock Market Monitor

Dieses Konto besteht ebenfalls aus ca. 10 % des Einkommens. Dieses Konto ist sehr wichtig, vor allem wenn du Chancen siehst, für die du investieren möchtest. Sei es eine Start-Up Idee, sei es Krypto-Währungen, Aktien, Immobilien oder andere Investment Opportunities. Glücksspiele und Lottos zählen nicht wirklich als Investment Optionen, da das Risiko das Geld zu verlieren ist viel zu hoch ist und manches sich nicht kalkulieren lässt.

5. Konto: Finanzielle Unabhängigkeit (Sichere Investments)

Grey Metal Case of Hundred Dollar Bills

Dieses Konto besteht aus 10 % und wird im Grunde nur unter ganz bestimmten Umständen angefasst. Die Anlagen für dieses Konto sind auf der Risiko-Skala extrem niedrig. Beispiele hier sind Fonds mit hoher Sicherheit, Tageskonten oder Girokonten. Man kann auch hier als Leiher tätig sein und z.B. für sein geliehenes Geld an Zinsen verlangt (bei verwandten kann man gerne die Zinsen weglassen). Die Gewinne, die durch dieses Konto erwirtschaftet werden, werden erneut in das finanzielle Unabhängigkeitskonto re-investiert. Dieses Konto kommt erst zum Einsatz, wenn man absolut gezwungen ist, dieses zu verwenden. Dieses Konto solltest du am besten nur in sehr sichere Investments anlegen oder auch als eine Referenz betrachten, damit du siehst, wie viel Geld du über deine Lebzeit erarbeitet hast. (Wenn du z.B. 1.000.000€ auf diesem Konto hast, dann weißt du “hey, ich habe bisher 10.000.000 € seit dem ich dieses Konto aktiviert habe, verdient!).

6. Konto: Spenden

Man in Polo Shirt Sitting Near Brown Woven Basket Black and White Photography

Dieses Konto besteht aus ca. 5 %. Dieses Konto wird ab dem 28. Lebenjahr aktiviert. Ab dem 28. Lebenjahr sollte man in der Regel viel Lebenserfahrung gesammelt haben, sodass man genau weiß, für welche Werte und Normen man eigentlich steht. Die Zahl lässt sich selbstverständlich persönlich einrichten. Dieses Geld wird in wohltätige Zwecke investiert, für die man sich persönlich interessiert. Sei es den Kindern eine besseres Bildungssystem zu entwickeln, sei es den Müll aus den Meeren zu reinigen oder den Hungernden mit Nahrung zu unterstützen. Hier hast du die Chance als Philantropist bzw. Robin Hood zu spielen und der Gesellschaft zurückgeben. Dies tut nicht nur für die eigene Seele gut, sondern man hilft vielen Menschen und man erhält auch einen positiven Eindruck als Person. Hier ist Altruismus ganz im Mittelpunkt!

7. Konto: Spaß

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Dieses Konto besteht aus ca. 5 % und wird auch erst ab dem 28. Lebenjahr zum Einsatz gebracht. Wieso man nicht vor 28 ausgeben sollte? Wir alle haben die Tendenz unseren Erfolg nach außen zu spiegeln und wenn wir nicht lernen, auch ohne “Spaßgeld” auszukommen, dann werden wir zum unkotrollierten konsumenten. Wenn wir lernen mit Geld umzugehen, dann können wir es uns leisten Autos, Gadgets, teure Uhren, Häuser, Villen, Konsolen etc. zu kaufen. Zudem, wenn man vom jungen Alter früh mit dem 5% Spaßkonto anfängt zu sparen, dann hat man zum 28. Geburtstag extrem viel Geld, was man ausgeben könnte. Leute die über 28. Jahre alt sind, können sich selbst eine Grenze setzen, wann sie das Spaßkonto aktivieren wollen.

Aktuell habe ich ein Privates Konto (Ausgaben, Steuer, Wissen, Finanzielle Unabhängigkeit) mit insgesamt 80% meines Einkommens und Investmentkonto (Investment, Spaß, Spenden) dass aus 20% meines Einkommens besteht. Ich habe noch vor diese Konten in weitere Konten in der Zukunft einzuteilen. Was ich dir vermitteln möchte ist, dass du einfach von diesen 7 Konten bewusst wirst und weißt, wie du am besten deine eigenen Finanzen managen könntest.

 

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